21.04.2009

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21.04.2009
21.04.2009
02.03.2009
Crasson entscheidet rassiges Derby zu Gunsten des RFC

Nach einer schwachen ersten halben Stunde bekamen die zahlreichen Zuschauer beim Duell zwischen St.Vith und Amel ein absolutes Topspiel zu sehen. (Grenz-Echo Bericht Von Marco Andres)

Nach einer schwachen ersten halben Stunde bekamen die zahlreichen Zuschauer beim Duell zwischen St.Vith und Amel ein absolutes Topspiel zu sehen. Mit Leidenschaft und Einsatz entwickelte sich ein spannendes Match, bei dem St.Vith wie im Hinspiel das glücklichere Ende für sich behielt, 3:2.

Lange sah es jedoch nach einem eher müden Samstagabendkick aus, war die Anfangsphase doch lange von Abtasten und dem Prinzip »no risk« geprägt. Die Zweikämpfe wurden aufgenommen, doch spielerisch blieben die Akteure noch so einiges schuldig. RFC St.Vith Grün-Weiß Amel 3:2 Erst in der 23. Minute hatte der RFC-Anhang ein Tor vor Augen. Dominique Verdin setzte sich über links im Duell mit Maik Göbbels durch und spielte scharf in die Mitte vor das Gehäuse. Hier klärte Amels Daniel Schleck in höchster Not vor dem einschussbereiten Benoît Spee, der diesmal die zweite Stelle im Angriff einnahm. Danach sollte es jedoch Schlag auf Schlag gehen und es waren die Grün-Weißen, die dabei in Führung gingen. Pierre Schröder eroberte sich im Mittelfeld den Ball, suchte kurz den Zweikampf bevor er einen absoluten Traumpass in die Schnittstelle der Abwehr auspackte. Dieser fand Sturmpartner Oliver Bongartz, der kaltschnäuzig gegen Lorquet die Nerven behielt, 0:1 (30.). Die Freude des Ameler Anhangs währte jedoch nur kurz, denn nur Sekunden später konnte St.Vith zurückschlagen. Ein Freistoß von Sebastien Waleffe landete präzise auf dem Schädel des aufgerückten Manuel Lukoki, dessen Kopfball in den Maschen landete, 1:1 (31.). Und nur Augenblicke später hätte Amel die erneute Antwort geben können, doch war RFC-Keeper Lorquet reaktionsschnell gegen Pierre Schröder (32.). Nach diesen verrückten Minuten beruhigte sich das Spiel bis zur Halbzeit dann wieder, um sich danach zu einem absolut klasse Eifelderby zu entwickeln. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und man suchte das Heil in der Offensive. Schröder für die Gäste (47.) und ein Kopfball von Spee (51.) für St.Vith blieben ungenutzt. Nun kamen auch immer mehr Emotionen mit ins Spiel, die Duelle wurden intensiv geführt, wobei auch die ein oder andere gelbe Karte in Kauf genommen wurde. Und dann folgte eine Geschichte, wie man sie sich wohl kaum hätte ausdenken können. Der gerade erst eingewechselte 16-jährige Nachwuchsstürmer Cédric Mausen traf bei seinem ersten Einsatz überhaupt mit seinem ersten Ballkontakt zur Führung für die Gastgeber. Er gewann das Laufduell gegen seinen Mitspieler und lobbte das Leder über den zu vorschnell herausgeeilten Torsteher Radermacher, 2:1 (62.). Doch auch diesmal ließ eine Reaktion nicht lange auf sich warten. Dem völlig frei stehenden Bongartz fällt die Kugel im Sechzehner vor die Füße und sein Schuss landete unhaltbar im Netz, 2:2 (67.). Die Partie blieb offen und es war ein absolut offener Schlagabtausch. Die Fans peitschten ihre Teams noch vorne, echte Derbyatmosphäre auf wie neben dem Platz. Und auch der ein oder andere feine Spielzug wurde gezeigt. Einer davon führte für den RFC zum Erfolg. Mit einem schönen Doppelpass spielte man sich vor und nach Zuspiel von Cédric Mausen war es Lokalmatador Claudy Crasson, der per Flachschuss den Siegtreffer erzielte, 3:2 (77.). Danach begann das große Zittern, denn Amel gab sich noch nicht geschlagen. Pierre Schröder zielte aus kürzester Entfernung gegen die Laufrichtung von Keeper Lorquet, der jedoch noch abtauchen konnte (81.). Nach einem ruhenden Ball von Göbbels landete der Ball nach einem Kopfstoß an der Latte des Gehäuses (82.). Und in der letzten Minuten hielt erneut Lorquet mit einer Glanzparade gegen den glücklosen Schröder die drei Punkte fest (90.). Dass St.Vith im Gegenzug nach einer Attacke gegen Mausen vergeblich auf den Elfmeterpfiff wartete, war dann zu verschmerzen. Das Eifelderby ging an die St.Vither, die diese drei Punkte frenetisch mit ihren Fans bejubeln konnten.

 

ZITIERT: Stimmen zum Spiel St.Vith - Amel

»Als St.Vither kann man sich nichts Tolleres vorstellen«

Cédric Mausen (RFC St.Vith): »Ich bin erst seit einem Monat 16 Jahre alt und somit spielberechtigt, nachdem ich schon länger mit der Mannschaft trainiere. Und dann gelingt mir im Derby gegen Amel in meinem ersten Spiel mit dem ersten Ballkontakt solch ein Tor. Für mich als St.Vither kann man sich natürlich nichts Tolleres vorstellen.«

Maik Göbbels (Spielertrainer KFC Amel): »Wie im Hinspiel haben wir auch diesmal fußballerisch dominiert. Doch davon können wir uns nichts kaufen. Die Jungs sind natürlich sehr niedergeschlagen. Doch sah man erneut das Potenzial, was bei uns drin steckt. Die Mannschaft setzt das um, was im Training gefordert wird. Es war jedenfalls ein offener Schlagabtausch, bei dem auch unsere Unerfahrenheit bestraft wurde. Jedenfalls hatte St.Vith das nötige Glück und die Cleverness auf seiner Seite.«

Robert Pelsser (Trainer RFC St.Vith): »Das Spiel hätte genauso gut zu Gunsten der Ameler fallen können. Ein Punktgewinn wäre für sie sicher drin gewesen. Wir hatten das nötige Glück, als das Leder an der Latte landete. Nach dem 3:2 kam bei uns etwas Panik, man spürte beinahe eine Angst vor dem Gewinnen, nachdem der letzte Sieg lange her ist. Auch in einfachen Situationen wurde da oft vorschnell agiert. Wichtig war jedoch, dass wir schnell das 1:1 erzielen konnten.«

 

Es spielten: D. Lorquet, J. Mausen, M. Lukoki, M. Frauenkron (70. D .Classen), O. Ganolf ( 57. A .Boudabza).K. Ohles, C. Crasson, M. Thelen, S. Waleffe, Verdin, B Spee(60. C Mausen)
Resultate
1. Mannschaft
17. August 2019
1
RFC St.Vith
1
RFC Welkenraedt A
21.04.2009

      SPIELPLAN

 

 

 

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