21.04.2009

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21.04.2009
21.04.2009
16.03.2009
2. Provinzklasse C: Gerechte Punkteteilung in packendem Eifel-Derby

Frauenkron erlöst St.Vith in der 92. Minute (Grenz-Echo Bericht) Von Max Derwahl

Beim Derby zwischen dem FC Bütgenbach und dem RFC St. Vith kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Nach 90 umkämpften Minuten war es Max Frauenkron, der in der Nachspielzeit den umjubelten Ausgleichstreffer für die Gäste erzielen konnte.

St.Vith hatte im Prestigeduell die größeren Spielanteile und ging deshalb auch nicht unverdient als moralischer Sieger vom Platz.

FC Bütgenbach - RFC St. Vith 2:2

Die Pelsser-Elf begann druckvoll und setzte per Crasson-Freistoß, der die Latte streifte (5. Minute), ein erstes Ausrufezeichen. Nach einer guten Viertelstunde gingen die Gäste dann bereits frühzeitig in Führung, Torjäger Verdin wurde am zweiten Pfosten allein gelassen und traf nach Vorarbeit von Ohles zum 0:1. St.Vith ruhte sich im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts nicht auf der Führung aus und hatte durch Verdin (24. Minute) und Crasson (30. Minute) sogar die Möglichkeit, die Führung auszubauen.

Führung durch Verdin

Die erste nennenswerte Offensiv-Aktion des FCB führte dann direkt zum Ausgleich. Maraite köpfte eine Flanke auf Gäste-Torwart Lorquet, der den Ball durch seine Beine ins Tor rutschen ließ, 1:1. Die Gastgeber, von denen bis dahin nicht viel zu sehen war, beflügelte der Ausgleichstreffer und Meyer profitierte bereits fünf Minuten später von einem Stellungsfehler in der Hintermannschaft des RFC. Der Bütgenbacher Angreifer ließ sich nicht zwei mal bitten und stellte mit dem 2:1 den Spielverlauf auf den Kopf. Für RFC-Coach Pelsser waren beide Gegentore vermeidbar: »Danny Lorquet hat uns gegen Amel den Sieg gerettet, deshalb muss man ihm jetzt auch keinen Vorwurf machen. Das erste Gegentor darf er niemals kassieren, und das zweite hält er an einem guten Tag auch.«

Auf der Gegenseite machte Jean-Marc Schmitz ein Klassespiel. Er bewahrte seine Elf nach einem Distanzschuss von Ohles in der 40. Minute mit einer Glanzparade vor dem 2:2.

Nach dem Seitenwechsel drängten die St.Vither dann weiter auf den Ausgleich, die Hintermanschaft der Gastgeber stand aber gut und ließ zum Beginn der zweiten Hälfte keine nennenswerte Torchance zu. Bütgenbach, das jetzt versuchte, über Konter das Spiel zu entscheiden, geriet in der Schlussviertelstunde aber immer mehr unter Druck und hatte Glück, dass Schmitz die St.Vither Offensivabteilung mit einigen Rettungsaktionen beinahe zur Verzweiflung brachte. In der 86. Minute rettete nach einem Crasson-Kopfball der Pfosten für den geschlagenen Schlussmann des FCB.

Die Pelsser-Elf gab aber nicht auf und glaubte zurecht bis zur letzte Minute an den Ausgleichstreffer. Als die Anhänger des FCB den guten Schiedsrichter Jurion bereits mit Pfiffen und Rufen dazu aufforderten, das Spiel endlich abzupfeifen, gelang es RFC-Angreifer Verdin noch einmal, sich auf dem linken Flügel durchzusetzen. Seine Flanke wuchtete der aufgerückte Max Frauenkron dann per Kopf in den Torwinkel zum 2:2. Der stürmende Verteidiger war nachdem Schlusspfiff überglücklich: »Den Ausgleichstreffer in der letzten Minute zu erzielen, ist natürlich ein super Gefühl. Dass mir das auch noch ausgerechnet gegen Bütgenbach gelungen ist, macht das ganze natürlich nur noch schöner.«

Last-Minute-Tor

Beim FC Bütgenbach konnte man sich nach dem Last-Minute-Tor aber trotzdem nicht über den Spielausgang ärgern, wie Trainer Guy Putters bemerkte: »Wir können mit dem 2:2 sehr gut leben, meine Mannschaft ist nicht aggressiv genug in die Zweikämpfe gegangen. In der 2. Halbzeit haben wir dann unsere Konterchancen nicht clever genug ausgespielt und müssen uns am Ende nicht beim Schiedsrichter beschweren, denn er war es nicht, der Verdin hat flanken lassen hat.«

Auf der Gegenseite bleibt der RFC St.Vith auch im vierten Spiel unter der Leitung von Robert Pelsser ungeschlagen. Der Trainer war trotz des knappen Ergebnisses stolz auf seine Mannschaft: »Der Ausgleich in der Schlussminute war hoch verdient. Seitdem ich hier trainiere, haben noch nie ein Spiel so dominiert wie das heutige Derby. Wir haben uns in der Halbzeitpause gesagt, dass wir alles versuchen werden, und das hat die Mannschaft getan. Ich muss meinen Spielern ein Kompliment machen, sie haben bis zur letzten Minute daran geglaubt. Die Mannschaft kann stolz auf die Leistung sein.«

NAMEN - FAKTEN

FC Bütgenbach: Schmitz – Prevot, Ramet, Henz, Goenen – Ti. Maraite (50. Brüls), Schroeder, Ceylan, Heinen – Richter (80. Lechat), Meyer (73. Sonnet)

RFC St. Vith: Lorquet – Gangolf (45. Lukoki), Mausen, Frauenkron, Waleffe – Boudabza, Ohles (65. Spee), Crasson, Thelen, Marneffe (22. Classen) – Verdin

Schiedsrichter: T. Jerion

Zuschauer: 300

Gelbe Karten: Schroeder, Ramet – Waleffe

Resultate
1. Mannschaft
13. April 2019
1
Elsenborn
1
RFC St.Vith
21.04.2009

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