21.04.2009

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28.01.2008
Durchhalteparolen nach erneutem Nackenschlag

Drei schwarze Minuten nach dem Wiederanpfiff zerstörten jedoch alle Hoffnungen: Der Tabellenletzte drehte das Blatt mit zwei Treffern und brachte St.Vith die zehnte Saisonniederlage bei. Neben der desolaten Bilanz von vier Punkten von 42 möglichen aus den letzten 14 Spielen hat die Mannschaft von Francis Eussen die letzten sechs Partien in Folge verloren.

Melen-Micheroux – RFC St.Vith 2:1

Aus Melen berichtet Christian Schmitz

Drei schwarze Minuten nach dem Wiederanpfiff zerstörten jedoch alle Hoffnungen: Der Tabellenletzte drehte das Blatt mit zwei Treffern und brachte St.Vith die zehnte Saisonniederlage bei. Neben der desolaten Bilanz von vier Punkten von 42 möglichen aus den letzten 14 Spielen hat die Mannschaft von Francis Eussen die letzten sechs Partien in Folge verloren.

»Noch kein Abstieg«

»Wir sind noch nicht abgestiegen«, übte sich der RFC-Trainer nach der Partie in Durchhalteparolen, während seine Spieler zerknirscht auf dem Boden lagen. »Wir haben zehn Spiele vor uns, noch sind 30 Punkte zu vergeben, aber wir kommen einfach nicht aus der Negativspirale raus.« Aus Verletzungsgründen hatte Eussen eine neu zusammengestellte Mannschaft aufbieten müssen, in der Kapitän Patrick Dries als einzige Sturmspitze für den verletzten Christoph Roderburg zum Zuge kam.

In der Verteidigung war dagegen Manndeckung angesagt - und das Konzept schien bis zur Halbzeitpause tatsächlich aufzugehen. Denn während die Hausherren bis dahin zwar die besseren Chancen hatten, führte St.Vith beim Seitenwechsel mit 1:0. »Sturmtank« Patrick Dries war in der 24. Minute auf die Reise geschickt worden und spielte den Ball uneigennützig rüber zu Raphaël Keutiens, der nur noch einzuschieben brauchte. Für den Mittelfeldspieler war es der erste Treffer seit dem 20. Oktober 2007 (2:2 gegen Elsaute).

Die beste Chance für die Gastgeber hatte RFC-Schlussmann Colson nach einer Ecke mit einer Glanzparade vereitelt (16.). Nach dem Rückstand vergab der Ex-Weywertzer Debougnoux, der bei allen Angriffen des Schlusslichtes beteiligt war, aus aussichtsreicher Position (30.).

Unmittelbar vor dem Seitenwechsel brannte es erneut lichterloh, doch die RFC-Abwehr rettete mit vereinten Kräften gegen Debougnoux. Die zweite Hälfte läutete Darimont mit einem Lupfer ein, bei dem Colson noch seine Finger dran hatte. Auf der Gegenseite bewahrte Torwart Rasquinet seine Mannschaft nach einer abgefälschten Flanke vor dem 0:2. In der 63. Minute schließlich hatte die Gästeabwehr Pascal Collin aus den Augen verloren. Er setzte sich auf der linken Seite durch und erzielte mit einem knallharten Schuss ins rechte obere Eck den Ausgleich.

Von diesem Rückstand konnte sich St.Vith erst gar nicht erholen, denn nur drei Minuten später fiel bereits das 2:1. Debougnoux stand in der Mitte goldrichtig und traf per Kopf, nachdem vorher Max Frauenkron verletzt zu Boden gesunken war und damit das Abseits aufhob. »Melen-Micheroux hat dabei nicht gerade Fairplay gezeigt«, sagte Francis Eussen. »Der Einsatz stimmte erneut, aber das Problem war, dass wir die Bälle im Mittelfeld viel zu schnell verloren haben.« Deshalb wechselte der Trainer seinen Sohn Christophe Eussen aus und beorderte Aritz in die Zentrale. »Aritz hat seine Arbeit gut gemacht und für Impulse nach vorne gesorgt.« Nach der sechsten Gelben Karte ist Christophe Eussen dagegen beim Gastsspiel in Waremme am kommenden Samstag (17 Uhr) gesperrt. Nach den beiden Gegentreffern brauchten die Gäste zehn Minuten, um wieder den Vorwärtsgang einzulegen.

Rasquinet hält Die beste Gelegenheit zum Ausgleich ergab sich für den eingewechselten Dominic Classen, der mit einem Schuss aus etwa 16 Metern am toll reagierenden Rasquinet scheiterte. Melen-Micheroux hatte im zweiten Spielabschnitt weiterhin gute Gelegenheiten durch Debougnoux (75., 78.). Den Ärger der Gäste zog sich unterdessen Schiedsrichter Christian Hauben zu. »Er hat in der Tat sehr komisch gepfiffen. Bis zur 85. Minute praktisch alles für den Gegner, ab dann sozusagen als Kompensationsentscheidung fast alles für uns«, ärgerte sich Francis Eussen.

Nur noch einen Punkt

Nach dem überraschenden Sieg von Amay in Minerois liegt der RFC St.Vith nur noch einen Punkt vor dem 13. Platz - und hat im Gegensatz zur Konkurrenz nur noch zehn ausbleibende Saisonspiele (außer Chênée - ebenfalls 20 Partien hinter sich). Es muss etwas passieren, ansonsten...
Resultate
1. Mannschaft
04. Oktober 2020
2
RFC St.Vith
1
Elsenborn
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