21.04.2009

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21.04.2009
21.04.2009
27.03.2010
Fußball, 2. Provinzklasse C: RFC darf sich nun keine weitere Blöße geben

Welkenraedt soll für St.Vith kein erneuter Stolperstein werden
Von Marco Andres (Grenz-Echo)

Der RFC St. Vith (hier Patrick Dries) darf sich keinen weiteren Ausrutscher erlauben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das hatte sich der RFC St.Vith anders vorgestellt: Bütgenbach wollte man gleich zu Beginn des Meisterschaftsendspurts unter Druck setzen und eventuelle Ausrutscher eiskalt ausnutzen. Doch dann ließ der RFC gleich den ersten Breakball liegen und verlor zwei wichtige Punkte - Bütgenbachs Niederlage blieb fast unbestraft.

Auf die eigene Kappe ging dieses 2:2 gegen den »Angstgegner« aus Ster-Francorchamps, denn zahlreiche Torchancen blieben ungenutzt.

Die Luft ist dünn in der vordersten Front des RFC, neben Goalgetter Dominique Verdin klafft eine Lücke. Nachwuchstalent Cédric Mausen tritt derzeit etwas neben sich und agiert nicht mehr so befreit und unbekümmert. Mit Benoit Spee (Beinbruch) fehlt die Alternative noch längere Zeit. Da kommt es also auch mit auf die zweite Reihe an, dem Angriff die nötige Unterstützung zu geben. Auch in der Abwehr leistete man sich Unzulänglichkeiten, die der Gegner ausnutzte.

Zudem hat sich mit dem FC Eupen ein weiteres Regionalteam wieder in die Spitze hochgearbeitet und hält seinerseits den Druck auf das Spitzenduo hoch. Die verbleibenden Wochen versprechen jedenfalls einiges an Spannung. Welches Team hat die besten Nerven? Welches bleibt von Patzern verschont? Welches ist zur Stelle, wenn es darauf ankommt?

Vor der Saison hatte sich auch der RCS Welkenraedt erhofft, im Kampf um die Spitze mitreden zu können. Doch es wurde eher ein Übergangsjahr. Wie so viele Teams in der jüngeren Vergangenheit musste sich der Verein und die Mannschaft nach dem Abstieg aus der 1. Provinzklasse erstmal zurechtfinden und sich neu aufstellen. Dies verlief zu Saisonbeginn nicht nach Wunsch, lange krebste man am Tabellenende.

Doch die Ruhe und Besonnenheit, mit der der Verein mit dieser neuerlich schwierigen Situation umging, zahlte sich letztlich aus. Gemeinsam mit Trainer Manu Crasset fing sich die Mannschaft kontinuierlich. Ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist zwar nicht der Anspruch, doch derzeit eine komfortable Situation. Seit fünf Spielen ist man unbesiegt, diese Punkte brachten die nötige Sicherheit.

Im Hinspiel konnte man dem Favoriten aus St.Vith, damals gerade in der Formkrise, bereits ein Bein stellen. Beachtlich ist, dass der RCS Welkenraedt noch gegen keines der fünf Spitzenteams (Bütgenbach, St.Vith, Eupen, Rocherath und Amel) in der laufenden Runde verloren hat. Spätestens jetzt sollte der RFC zusätzlich gewarnt sein. Gegen die starken Teams aus der obersten Tabellenhälfte kann sich Welkenraedt zusätzlich motivieren, so hat es den Anschein. Denn dann kommt eher der spielerische Aspekt zum Tragen, was den Schwarz-Grünen nach dem Jahr in der Beletage des Provinzfußballs entgegen kommt. Gekleckert hat man bei den zahlreichen Remis gegen die so genannten »Kleinen«. Im Duell mit dem RFC St.Vith kann Coach Crasset auf die Elf bauen, die gegen Eynatten dank einer kämpferischen Leistung mit 2:1 gewann. Lediglich Mike Cormann muss passen wegen der dritten gelben Karte.

Beim RFC ist Manuel Lukoki wieder dabei, leicht angeschlagen waren unter der Woche Cédric Mausen, Damien Freches und Oliver Gangolf.

Resultate
1. Mannschaft
04. Oktober 2020
2
RFC St.Vith
1
Elsenborn
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