21.04.2009

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21.04.2009
21.04.2009
29.03.2010
Welkenraedt-RFC St.Vith A 3-2

[29.03.2010]
Fußball – 2. Provinzklasse C: St.Vith vergeigt 2:0-Führung – Raphael Hoffmann sieht Rot
Scheinbar entschiedene Partie endete in einem Fiasko (Grenz-Echo von Marco Andres)

 

 

 

In der letzten halben Stunde drehte Welkenraedt das Spiel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles lief perfekt für den RFC St.Vith an diesem Nachmittag in Welkenraedt. Die Elf führte mit 2:0 und gleichzeitig lag Bütgenbach hinten. Doch was dann folgte, ließ die St.Vither ziemlich alt aussehen - die Hausherren schafften nach einem Kraftakt die Wende und gewannen noch 3:2.

Wie dies geschehen konnte, diese Frage stand vielen nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben. Denn knapp eine Stunde lang gab es an einen St.Vither Auswärtssieg kaum Zweifel.

CS Welkenraedt

RFC St.Vith 3:2

Zwar konnte Welkenraedt in der Anfangsphase durch frühes Stören den Spielfluss der Schwarz-Weißen unterbinden, doch mit zunehmender Spieldauer konnte sich der RFC immer mehr lösen. Durch gezielte Spielverlagerung auf die Flügel schuf man sich Räume, in der das Mittelfeld gezielt verstoßen konnte. Zum Abschluss kamen aber zunächst die Stürmer, doch blieb es durch Cédric Mausen (7.) und Dominique Verdin (11.) bei ersten Annäherungsversuchen.

Torriecher

Dass er auch an diesem Nachmittag seinen Torriecher mit ins Stade Fabiola gebracht hatte, bewies der Goalgetter nach einer halben Stunde. Am Elfmeterpunkt nahm er das Leder auf, drehte sich und vollendete in die lange Ecke, 0:1 (32.). Erst danach verzeichnete auch Welkenraedt eine nennenswerte Offensivaktion. Doch bei der Dropkick-Abnahme von Cortes konnte St.Viths Keeper Dany Lorquet noch so gerade seine Fäuste hochreißen (36.). Schon früh musste Gästetrainer Pelsser umbauen, denn Cédric Mausen schied verletzt aus. Dominic Classen rückte in den Angriff, Raphael Hoffman übernahm die Stelle im linken Mittelfeld. Dafür ging der eingewechselte Manuel Lukoki in die Viererkette. Noch vor der Pause boten sich Manuel Thelen (40.) und Patrick Dries die Chance zum nächsten Treffer.

St.Vith blieb am Drücker und das ansehnliche Spiel wurde auch prompt belohnt - mit einem Treffer, der alleine das Eintrittsgeld wert war. Patrick Dries trieb einen mustergültigen Konter an und spielte auf die Außenbahn auf Dominique Verdin. Dieser nahm einmal kurz den Kopf hoch und flankte präzise auf den mitgeeilten Kevin Ohles, der per Kopf entgegen der Laufrichtung von Keeper Klenkenberg einnickte, 0:2 (55.).

Das Spiel schien entschieden, der Rückstand auf die Spitze weiter verkürzt. Doch man wog sich zu früh in Sicherheit, denn Welkenraedt gab sich keineswegs geschlagen. Und man hatte dann auch das nötige Quäntchen Glück, um wieder in die Partie zu finden. Eine zu kurz abgewehrte Ecke landete genau auf dem Schlappen von Jonathan Will, der die Kugel perfekt traf und in den Winkel setzte - ein Schuss wie ein Strich, 1:2 (65.). RCSW hatte nun Oberwasser, in dem die St.Vither mächtig begannen zu schwimmen. Die Sicherheit war weg, viele Fehler schlichen sich ein und der Faden war gerissen.

Schlag auf Schlag

Es ging nun Schlag auf Schlag. Erneut Jonathan Will bekam im Strafraum den Ball, per Drehschuss besorgte er den umjubelten Ausgleichstreffer, 2:2 (68.). Welkenraedt hatte nun Lunte gerochen, während von St.Vith rein gar nichts mehr kam. So kam es wie es kommen musste. Michael Vankerkhoven wurde an der Strafraumgrenze gelegt und trat selbst zum Freistoß an. Dass er darin immer noch ein Spezialist ist, untermauerte er eindrucksvoll, denn er versenkte den Ball gekonnt im Eck, 3:2 (81.).

Damit noch nicht genug, denn in den Schlussminuten sah Raphael Hoffmann nach etwas rüdem Einsteigen die Rote Karte, eine harte Entscheidung. Welkenraedts Coach Manu Crasset sah zwei spielentscheidende Komponenten. »Nach dem 0:2 habe ich umgestellt und Kevin Feyen ins Mittelfeld beordert, die Mannschaft spielte plötzlich wie befreit. Und natürlich erwischte Jonathan Will heute einen echten Sahnetag. Nun können wir wieder den fünften Tabellenplatz anvisieren.«

RFC-Trainer Robert Pelsser sah den schnellen Anschlusstreffer als einen Knackpunkt. »Danach haben wir aufgehört Fußball zu spielen und packten die Brechstange aus. Nun müssen wir Moral zeigen und beweisen, dass die Mannschaft Charakter hat. Die Elf ist noch jung, jeder muss versuchen mit dem aufkommenden Druck umzugehen.«

Resultate
1. Mannschaft
04. Oktober 2020
2
RFC St.Vith
1
Elsenborn
21.04.2009

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