21.04.2009

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21.04.2009
21.04.2009
18.04.2011
RFC bewies nach 0:2 Moral, wurde jedoch nicht dafür belohnt .Das hatte der RFC nicht verdient

Xhoffraix- RFC St.Vith 3-2
Bittere Schlussminute begräbt St.Vither Meistertraum

Von Marco Andres (Grenz-Echo)

Welch ein Wechselbad der Gefühle. Da stand St.Vith nach 45 Minuten da wie der sichere Verlierer, kämpfte sich zurück ins Spiel und drehte den Spieß. Doch dann schlug Xhoffraix noch einmal zu und versetzte den Gästen den wohl finalen Stoß im Rennen um den Titel.

RFC bewies nach 0:2 Moral, wurde jedoch nicht dafür belohnt

Bittere Schlussminute begräbt St.Vither Meistertraum

Von Marco Andres

Welch ein Wechselbad der Gefühle. Da stand St.Vith nach 45 Minuten da wie der sichere Verlierer, kämpfte sich zurück ins Spiel und drehte den Spieß. Doch dann schlug Xhoffraix noch einmal zu und versetzte den Gästen den wohl finalen Stoß im Rennen um den Titel.

Das hatte der RFC nicht verdient, doch so bitter kann Fußball sein. Dass man dem Rückstand hinterher laufen musste, hatte man sich aber selbst zu zu schreiben. Die Anfangsphase verschlief man komplett und Xhoffraix nutzte die Freiräume.

Xhoffraix

RFC St.Vith3:2

Einen schnellen Spielzug über Gdowski und Winkin vollendete Ersterer mit einem präzisen Flachschuss, 1:0 (8.). Nichts lief beim RFC zusammen, zu allem Überfluss verdrehte sich Manuel Thelen noch das Knie und musste ausgewechselt werden. St.Vith lief der Musik weiter hinterher und so schlugen die Hausherren erneut zu. Thomas Gabriel lief an der Sechzehnergrenze zum Freistoß an und überwand Keeper Thomas Andres in dessen Torwartecke, 2:0 (20.). Das sah gar nicht gut aus für St.Vith, man tat sich sehr schwer im Spielaufbau. Allenfalls einige Einzelaktionen von Kevin Ohles(25., 30.) brachten etwas Gefahr.

In der Pause rüttelte Trainer Pelsser seine Elf auf und die Spieler zeigten auch ein anderes Gesicht. Früher ging man in die Zweikämpfe, energischer setzte man dem Gegner zu. Xhoffraix beschränkte sich auf Defensivarbeit und lauerte auf den finalen Konter. Ein Freistoßhammer von Dominique Verdin setzte den Auftakt zur Aufholjagd (48.). Wie erhofft viel der Anschlusstreffer in der Anfangsviertelstunde des zweiten Abschnitts. Nach einem Einwurf behauptete sich Patrick Dries durch guten Körpereinsatz und brachte das Leder über die Grundlinie in den Strafraum. Sein Zuspiel fand Dominique Verdin, der zum 2:1 einschieben konnte.

Nun kam auch auf den Rängen mächtig Stimmung auf und der St.Vither Anhang peitschte sein Team nach vorne. Die Schwarz-Weißen hatten Oberwasser und bissen sich nun immer mehr im Strafraum Xhoffraix' fest. Verdin wurde im letzten Moment abgeblockt (73.). Doch der unbändige Wille sollte sich letztlich auszahlen. Patrick Dries fasste sich freistehend aus gut zwanzig Metern ein Herz und traf sehenswert in den Winkel, 2:2 (84.). Nun stand alles kopf: St.Vith feierte die Rückkehr in den Meisterschaftskampf, während Xhoffraix mit dem Schiedsrichter haderte, da man in der Entstehung des Treffers ein Foulspiel gesehen haben wollte.

Der RFC wollte nun mehr, man erwartete schon beinahe ähnliches wie bei der furiosen Aufholjagd der AS am Vortag, da folgte die bittere Pille auf dem Fuß. Nach einem unnötigen Foulspiel vor der Mittellinie gab es einen ruhenden Ball für die Gastgeber. Arnaud Barth schlug den Ball weit nach vorne vors Tor, dort fiel das Leder vor Nicolas Léonard, der sich aus kurzer Distanz nicht zweimal bitten ließ, 3:2 (89.). Hier sahen einige St.Vither ein zu hartes Einsteigen des aufgerückten De Souza, doch auch hier blieb die Pfeife stumm. Von diesem Schock sollte sich der RFC dann nicht mehr erholen. Durch den gleichzeitigen Sieg von Dison (2:1 in Franchimont) ist der Meisterschaftszug des RFC nun abgefahren, der Titel wird zwischen Dison und Xhoffraix ausgemacht.

Trainer Robert Pelsser sah dennoch auch positive Aspekte. »In den ersten zwanzig Minuten waren wir wohl noch in der Kabine, da haben wir es Xhoffraix zu leicht gemacht. Doch nach der Pause hat die Mannschaft toll gekämpft und Moral bewiesen, zu dieser Reaktion habe ich ihnen auch gratuliert.« Für St.Vith hat das Saisonfinale nun noch die Spiele gegen Ster-Francorchamps und Eynatten vorgesehen.

Xhoffraix: Schyns, Diffels M., Diffels D., Winkin (48. Barth), Gabriel (77. Demarteau), Gdowski, Léonard N., Dewez (77. Maaref), Wiesen, Henrard, De Souza

St.Vith: Andres, Waleffe, Mausen, Colles (82. Pip), Hoffmann, Ohles (69. Spee), Dries, Thelen (16. Frauenkron), Freches, Masset, Verdin

Gelbe Karten: Maaref - Waleffe

Resultate
1. Mannschaft
08. März 2020
0
RFC St.Vith
0
Goe
21.04.2009

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